Künstlerische Tanztherapie

künstlerische Aufführung von Absolventinnen des Weiterbildungsstudiums und ihrer Leiterin in Hannover

Diese Aus- und Weiterbildung in Künstlerischer Tanztherapie als Angewandte Tanzpsychologie in der beruflichen Praxis vermittelt seit 1984 vielfach bewährte Kenntnisse therapeutischer Selbsterfahrung auf der Basis tanzpsychologischer Gesetzmäßigkeiten.

Ziel ist die an der Interessenslage des Teilnehmers ausgerichtete praxisbezogene therapeutische, auf Wunsch auch spezialisierte wissenschaftliche oder künstlerische Qualifizierung in kurzer Zeit: „In der Kürze liegt die Würze. In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister.“ Eine gute Ausbildung gewährleistet am ehesten persönliche Zufriedenheit und beruflichen Erfolg.

Univ.-Prof. Dr. Dr. Karl Hörmann
Prof. Dr. Dr. Karl Hörmann in der Karls-Universität Prag bei seinem Vortrag zur Tanztherapie

Dieses von allen maßgebenden Instanzen anerkannte und anerkennungsfähige Angebot legt Wert auf Glaubwürdigkeit und exzellente Ausbildung mit besten Berufschancen. Die Professoren sind aufgrund ihrer höchstrangigen künstlerischen und akademischen Grade und Berufungen staatlich geprüft und somit unabhängig von der Anerkennung irgendwelcher Vereine. Alle Absolventen waren bei ihrer Bewerbung erfolgreich. Für Kliniken sind Kompetenz und Qualität ohnehin wichtiger als akademische Grade oder Anerkennungen von Verbänden bzw. Gesellschaften e.V. (privaten Vereinen, zu deren Gründung sieben Personen genügen), die nur für ihre Mitglieder sprechen können.
Nach der praxisbezogenen Ausbildung kann mit zusätzlichen wissenschaftsbezogenen Leistungen das international anerkannte medizinische Diplom in Kooperation mit der zuständigen Institution in Luxemburg erworben werden.

Studiengebühren  betragen maximal € 1.400 pro Semester bzw. Intensivkompaktwoche.

Annahme von Bildungsschecks (Baden-Württemberg, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz) und Bildungsprämie. Förderung durch Jobcenter steht im Ermessen des Sachbearbeiters.

Übernachtung im Einzelzimmer gegen Eigenleistung für 15 € pro Nacht möglich. Die Teilnehmer erhalten für das 290 m² umfassende freistehende Gebäude einen Schlüssel, so dass sie ihre Freizeit, Mahlzeiten und das Übernachten selbst organisieren und außerhalb der Unterrichtszeiten den Tanzsaal und die Instrumente nutzen können. Kinder und Tiere können mitgebracht werden; in der Nähe sind Wege durch die freie Natur. Das Gebäude mit Küche, Spül- und Waschmaschine, Duschen und drei Toiletten ist als Unterrichts-, Aus- und Fortbildungsstätte amtlich anerkannt.

Das Angebot richtet sich an Tänzer, Pädagogen, Gymnastiklehrer, Ärzte, Psychologen, Heilpraktiker, Physio- und Ergotherapeuten und an alle, die zur lebenskünstlerischen Alltagsbewältigung das reichhaltige Wirkungspotential tänzerischer Bewegungsgestaltung  therapeutisch einsetzen wollen.

Für approbierte Therapeuten: Eine Anerkennung der Seminare durch die Psychotherapeutenkammern kann auf Wunsch beantragt werden; noch immer wurden alle Anträge genehmigt.

Leiterin der Aus- und Weiterbildung ist Yolanda Bertolaso, M.A., promovierte Diplom-Bühnentänzerin, dipl. Tanz- und Musiktherapeutin, Heilpraktikerin (Psychotherapie) und viel gefragte Dozentin an in- und ausländischen Universitäten, von 2007-2020 Professorin an der Staatlichen Universität Tiflis mit Promotionsrecht aufgrund ihrer erbrachten habilitationsadäquaten Leistungen.

Anderswo erworbene Tanztherapiekenntnisse und (meist wertlose) Fortbildungspunkte werden anerkannt, sofern die Kursleiter wenigstens eine Musik-/Tanzhochschule und ein wissenschaftliches Studium absolviert haben und den Kriterien des Berufsverbands für Künstlerische Therapien www.künstlerischetherapien.de BKT weitgehend entsprechen. Auch wenn der ohne Gegenstimmen beschlossene kostenlose Studiengang aufgrund massiver Intervention freiberuflicher Weiterbildungsanbieter verhindert worden war, fanden die Lehrveranstaltungen zur Tanztherapie statt (s. Senatsbeschluss und Vorlesungsverzeichnis). Erstmals an einer deutschen Universität wurde auch in Münster Tanztherapie gelehrt.
Gelegentlich stößt man auf Stellenausschreibungen, die einen bestimmten Anbieter oder Verein bevorzugen. Experten zufolge dokumentieren  solche Arbeitgeber  damit, dass sie nicht an Bewerbern mit den besten Kenntnissen interessiert sind und damit gegen die erforderliche Ethik im Gesundheitswesen verstoßen.
Tanztherapeuten sind zur fachlichen Fortbildung nicht verpflichtet und haben kaum eine Möglichkeit, den Aufwand an Zeit und Kosten zu amortisieren. Die Vergabe von  Fortbildungspunkten ist als lukratives Geschäftsmodell von privaten Vereinen zu werten. Siehe § 95d SGB V und  § 136b SGB V.

Im Vorlesungsverzeichnis der Universität Münster WS 2010/11 verzeichnete Lehrveranstaltungen zum damaligen Weiterbildungsstudium

Bericht zum ehemaligen sechssemestrigen, jetzt außerhalb der Universität weitergeführten bewährten  Weiterbildungsstudium Tanztherapie

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